Allgemein |
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Der Leopardgecko gehört zu den Lidgeckos. Sie haben klassische Augenlieder und verfügen somit über die Fähigkeit, ihre Augen zu schließen. Im Gegensatz zu vielen anderen Geckoarten fehlen den Lidgeckos die verbreiterten Zehen mit Haftlamellen, die es den Tieren ermöglichen, an glatten Flächen wie Glasscheiben hoch zu klettern. Das Verbreitungsgebiet des 20-25 cm großen Leopardgeckos erstreckt sich vom Nordwesten Indiens über nahezu das gesamte Pakistan bis in den Osten von Pakistan und Ost-Iran. Er ist also ein Wüsten bewohnendes Tier. Die Klimabedingungen müssen zur einer artgerechten Haltung im Terrarium so gut wie möglich nachgestellt werden. Der Leopardgecko gehört zu den weltweit am häufigsten gehaltenen Reptilien und ist auch für Anfänger in der Terraristik gut geeignet, was aber nicht heißen soll das einem sämtliche Grundkenntnisse fehlten dürfen! Auch Leopardgeckos können bei falscher Haltung krank werden und z.B. Häutungsprobleme, Verstopfung, Legenot oder Rachitis bekommen. Bitte sind Sie sich vor der Anschaffung über folgende Punke im klaren:
Hat man sich nun entschieden, einen oder mehrere Leopardgeckos zu pflegen, sollte gut überlegt werden, von wo das Tier bezogen wird. Es gibt die Möglichkeit, sich aus einem Zoohandel oder von einer Reptilienbörse eins oder mehrere Tiere zu kaufen. Hin und wieder kann hier aber vor kommen, dass die Tiere mit Parasiten oder Würmern belastet sind, daher informieren Sie sich bitte vorher über den Verkäufer. Oft trifft man auch seriöse Züchter auf einer Reptilienbörse an mit denen man eine Übergabe auf einer Börse ausmachen kann. Ich denke am schönsten ist es, seine Tiere von einen privaten Züchter zu beziehen, bei dem die Tiere auch privat angeschaut und abgeholt werden können. So besteht auch die Möglichkeit, einen Blick auf die Elterntiere und die Anlage zu werfen. Normal stehen private Züchter auch im Nachhinein gerne für Fragen zur Verfügung. Tiere von einem gewissenhaftem Züchter sind vielleicht ein bischen teurer als Tiere von einer Börse. Bedenken Sie aber das ein guter Züchter seine Tiere erst in einem Alter von 8 bis 12 Wochen abgibt, er bis dahin auch die Strom-, Futter-, Tierarzt- und Platzkosten tragen muss. Gerade einem Anfänger sei es empfohlen, zu einem privaten Züchter nach Hause zu fahren, denn stehen Sie vor den großen Zuchtbecken, bin ich sicher, wird sich noch die ein oder andere Frage ergeben....
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| Diana Jertz |
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